02 Apr
Endspiel in Laim: Jetzt zählt’s!
SV München Laim kämpft gegen Übersee um die letzte Chance auf den Klassenerhalt
13 Nov
Herren 1
Die Achterbahnfahrt der Brudis beim TSV Vaterstetten in schriftlicher Nachbetrachtung und der Ausblick auf das kommenden Wochenende gegen den TSV Allach 09 II in einem.
Zum vierten Mal traten die Brudis diese Saison auswärts an. Nachdem die Jungs letztes Wochenende bei dem Projekt erster Heimsieg der Saison grandios gescheitert waren, sollte die Bilanz auswärts beim TSV Vaterstetten wieder aufpoliert werden.
Nach den ersten Minuten zeichnete sich eine flotte Partie nach vorne, mit Mut zur Lücke in der Abwehr, ab. So wurde mit Ball schön durchgespielt, bis sich ein Lücke ergab und dann (meistens) konsequent abgeschlossen. Doch in der Abwehr fehlte, wie so häufig in dieser Saison, die körperliche Präsenz. Das konnte von den Gastgebern zu einigen Sonntagsspaziergängen genutzt werden. Vor allem der Linke Rückraum der Vögel wusste das exzellent auszunutzen und netzte nach Belieben. Nach 20 gespielten Minuten verfielen die Gäste dann zusehends in alte Muster. Im Angriff wurden Tore vermehrt durch Einzelaktionen erzielt und in der Abwehr der hart erkämpfte Ball innerhalb von Sekunden wieder hergeschenkt. Trotzdem ging es mit einem Tor Führung für die Laimer mit 12:13 in die Pause.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit und die Brudis so: hab ich da alte Muster gehört? Anders kann man sich den 7:1 Lauf bis zur 39. Minute der Hausherren aus Laimer Sicht kaum erklären. Ab da war jedem klar, das werden harte 20. Minuten. Erschwerend kam noch hinzu, dass Mittespieler Pascal Pöllot mit einer Platzwunde passen musste. Im Gegensatz zum letzten Heimspiel ließen sich die Brudis nicht hängen. So ging es nun Tor um Tor, wobei der Abstand von vier bis fünf Toren beständig blieb. Bis der Trainer der Laimer in der 56. Minute auf Offensive Deckung umstellte. Die Vaterstettener, die sich beim zwischenzeitlichen 27:20 schon siegessicher wähnten, wurden auf einmal nervös. Die Laimer, jetzt voll in Fahrt, holten Tor um Tor auf bis zum 27:27. Der letzte Angriff des TSV, Zeitspiel angezeigt, Latte Unterkante, Tor TSV, 28:27. Doch zehn Sekunden waren noch auf der Uhr. Anwurf, Pass in Richtung Kreis und auf einmal große Aufregung. Die Schiedsrichterinnen hatten wohl ein Foul am Kreisspieler Abseits des Balles gesehen. Es gab die rote Karte für die Nummer 22 des Gastgebers. Ein 7-Meter und damit die Chance zum Ausgleich gab es allerdings nicht. So heißt es am Ende 28:27 für den TSV Vaterstetten. Vielen Dank an alle mitgereisten Fans.
Lange Zeit zum Trübsal blasen bleibt den Jungs allerdings nicht. Denn am Samstag wartet daheim der nächste harte Brocken auf die Brudis. Mit dem TSV Allach 09 II kommt nicht nur der Zweitplatzierte nach Laim, sondern auch ein altbekannter Rivale. Epische Handballschlachten, auf BOL Niveau versteht sich, wurden gegen die Kleeblätter schon ausgetragen. Auch am Tresen ist man sich das ein oder andere Mal schon begegnet. Doch Nettigkeiten werden in den 60 Minuten wohl kaum ausgetauscht. Für die Hausherren geht es darum den zweiten Saisonsieg einzufahren, um so den Blick gen Mittelfeld der Tabelle richten zu können. Aktuell stehen die Laimer Herren zwar tief im Keller der Tabelle, doch die Saison hat gerade erst begonnen und die Teams stehen noch dicht zusammen. Um den Anschluss nicht zu verlieren, sollten die Laimer am Samstag zuhause ab 16:15 nichts anbrennen lassen.
Bis dahin, Eure Brudis
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